Institut für Luft- und Kältetechnik gGmbH – ILK


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01309 Dresden

Geschäftsführer: Dr. rer. nat. habil. Ralf Herzog

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Geförderte Projekte: 61


Expansionsventile kleiner Leistung für kältetechnische Anwendungen


Muster des neuentwickelten Ventils
Muster des neuentwickelten Ventils

Projektidee

Das Projekt hatte zum Ziel, ein Expansionsventil für kältetechnische Anwendungen im kleinen Leistungsbereich von etwa 15 bis 100 W zu entwickeln. Dabei wurden sehr hohe Anforderungen an die Regelgenauigkeit gestellt. Darüber hinaus soll das Ventil eine zuverlässige Funktionssicherheit aufweisen, die auch bei technisch bedingten Verunreinigungen des Kältemittels noch gewährleistet ist.

Kundennutzen

Die Entwicklung des Ventils wurde bis zu einem hohen Niveau vorangetrieben. Ein Ventilmuster wurde im Rahmen des Projektes hergestellt und detailliert getestet. Die Ergebnisse dieser Tests sind recht vielversprechend. Der Ventilkörper wurde als Fremdleistung mittels Lasertechnologie hergestellt. Diese Technologie muss für diese spezielle Anwendung noch weiterentwickelt werden, so dass fertigungsbedingte Optimierungsspielräume bei der Ventilherstellung noch ausgeschöpft werden können. Der im Rahmen des Projektes entwickelte elektromotorische Antrieb für das Ventil arbeitet mit sehr hoher Auflösung und Präzision. Der Antrieb kann losgelöst vom Ventil auch anderweitig eingesetzt werden. Alternative Anwendungsmöglichkeiten für diesen Antrieb wurden im Prüfstandsbau des ILK bereits erfolgreich erschlossen, z.B. für Prüfstände zur Leckagesuche von Kältemitteln.
Die im Rahmen des Projektes errichtete Prüfeinrichtung für das neu entwickelte Ventil kann auch für Funktionstests und Vermessung weiterer kältetechnischer Komponenten verwendet werden. Diese Möglichkeit wird vom ILK für Unternehmen der Branche angeboten und genutzt.

Ausblick

Das Ventil wurde zum Patent angemeldet.Nach erfolgreichem Abschluss des Patentverfahrens sollen mit Ventil-Herstellerfirmen Kontakte aufgenommen werden mit dem Ziel der kooperativen Weiterentwicklung des Ventils bis zur industriellen Serienreife. Eine künftige Vermarktung hängt sehr stark davon ab, inwieweit sich die Ventilneuentwicklung bis zur Serienreife erfolgreich vorantreiben lässt und vor allem zu welchen Kosten das Ventil industriell hergestellt werden kann.
Für den präzisen, hochauflösenden elektromotorischen Ventilantrieb zeichnen sich alternative Anwendungsmöglichkeiten ab, die auch losgelöst vom Ventil genutzt und vermarktet werden können.

Stand: 28.02.2011
Projektdaten aktualisiert: 03.12.2010

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